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Transient silence

Einzelausstellung in der Galerie Display, Köln

 

 

 

 

 

Stimmen zur Ausstellung

 

"Bei ihr wird die Fotolinse zum Farbpinsel! So wie bei einigen Malern Bilder aussehen, als seien sie verschwommene Fotos, lässt Cami Chepetan Realität und Illusion ineinander übergehen und schafft dadurch eine Verknüpfung. Unsere Wahrnehmung wird auf die Probe gestellt und die Phantasie angeregt. Realität muss nicht immer real sein, während Illusionen durchaus wahr sein können!... Sie schafft es, den Alltag zu brechen und Gefühle zu aktualisieren, die sonst der Verdrängung anheimfallen würden."

Peter Tittel, Kurator / Psychoanalytiker

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"Cami Chepetan schafft es in ihrer Fotografie, die ersten Blüten im Frühjahr wie eine kleine Drohung / Warnung aussehen zu lassen, die rosa-zarten Knospen scheinen, vordergründig verschattet, nur auf ihren baldigen Frosttod zu warten. Das Geheimnis schützt sich selbst, wie eine fahrende Festung, neben der die Natur bloß ein vorbeirauschender Schleier ist, öde, eintönig, in einer Art solidarischer Symbiose die innere Hoffnungslosigkeit unterstreichend.

Wie unterschiedlich doch die Geschwindigkeiten sein können, zwischen Fallen und Schweben."

Corinna König, Dipl.-Illustratorin und freie Künstlerin

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"So wirken diese Werke in gebremstem Glanz und brauchen in ihrer Entstehung, nicht zuletzt wegen der ihnen verliehenen Ästhetik, oft Tage, bis sie so sind, wie sie sind, der Realität entrückt. Doch damit sind sie sorgfältige Elaborate der Fotografin, nostalgisch und voller Poesie ... Alles in allem bewegt sich Cami Chepetan elegant zwischen der Konzept- und der subjektiven Fotografie. Sie visualisiert den inneren Konflikt und seine interaktiven Implikationen mit der umgebenden Natur, Isolation, (innere) Leere, Vergänglichkeit, Vanitas."

Dr. Bernd Kowald